Maschinenfabrik ALFING KESSLER GmbH

Härtemaschine in der ALFING Kurbelwellenfertigung

OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

Als hoch beanspruchte Motorenbauteile benötigen Kurbelwellen eine möglichst hohe Dauerfestigkeit bei geringem Verschleiß. Die Maschinenfabrik ALFING Kessler leistet seit Jahrzehnten Pionierarbeit bei dieser technischen Herausforderung. Der erste Durchbruch gelang bereits 1913 durch das Einsatzhärten von Kurbelwellen. Heute werden durch unterschiedlichste Verfahren die Biege- und Torsionsdauerwechselfestigkeit erhöht und der Oberflächenverschleiß vermindert. Unser spezielles Wissen umfasst dabei die Gefügeausbildung, die Form und Oberflächenbeschaffenheit der Radien im Pleuel- und Lagerzapfenbereich sowie das Einbringen positiver Druckeigenspannungen. Aus diesem Know-how entwickelte sich 1952 der ALFING Härtemaschinenbau für die induktive Härtung von Kurbelwellen, heute ein eigener Geschäftsbereich. Weltweit wurden über 500 ALFING Härtemaschinen an namhafte Pkw- und Nutzfahrzeughersteller geliefert.

Einer der Prozessschritte für höhere Dauerfestigkeit ist das Induktionshärten der Lagerzapfenradien. Der Induktor erwärmt einen Pleuellagerzapfen, danach wird diese Lagerzapfenstelle durch Abbrausen mit Kühlflüssigkeit abgeschreckt.

Das Schlagverfestigen erfolgt an genau definierten Stellen der hoch beanspruchten Kurbelwellenradien.

Durch das gezielte Einbringen von Druckeigenspannungen, das Schlagverfestigen, können wir die Dauerfestigkeit steigern.

Publikationen

Major performance increase of crankshafts for all engine applications (07.07.2016)